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Rudolf auf dem Acker

23. Juni 2009

Achtung, jetzt wird es lustig! Ein Demeterbauer gibt sich zum Besten:

Quelle:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2073951_0_9223_-demeterlandwirtschaft-homoeopathie-auf-dem-acker.html

Steiner erklärte seinen Jüngern etwa, dass die Aussaat vor Vollmond besonders strotzende Wurzeln hervorbringe.

Das war bestimmt eine göttliche Vision!

Seither treibt auch Simpfendörfer seltsame Dinge. Er verbuddelt beispielsweise Kuhhörner im Acker, gefüllt mit zerriebenen Quarzkristallen. Nach ein paar Monaten Lagerzeit gräbt er die Hörner wieder aus und kratzt deren Inhalt sorgfältig heraus. Winzige Mengen davon verrührt Simpfendörfer mit Wasser, das er wiederum als feinen Sprühregen auf seine Felder ausbringt. Auf diese Weise soll kosmische Kraft übertragen werden.

Das hat garantiert Unterhaltungswert, wie kann einer der noch klar im Kopf ist so etwas tun?

Laut dem Erfinder der Methode, Rudolf Steiner, reichen beim Kieselpräparat Portionen von ein bis zwei Gramm für die Behandlung von 3000 Quadratmetern aus. Homöopathie für den Acker.

Wie Rudi wohl zu dieser Eingebung kam?

Simpfendörfer ist überzeugt, dass der Zauber wirkt. Er erzählt von Versuchsreihen in der Schweiz, die das bewiesen hätten.

Die würden mich auch interessieren, aber leider bleibt man einen Link oder Verweis schuldig!

Rings um seinen Getreideacker verlaufen viel befahrene Straßen, aber der Anthroposoph glaubt, dass die Umweltverschmutzung seinen Pflanzen nicht viel anhaben kann. Simpfendörfer spricht von Abwehrkräften, die Getreide und Gemüse durch die Spezialtherapie entwickeln würden.

Ein Labor würde dies mit Sicherheit zu Tage fördern: Schadstoffbelastung ect.!

Man könnte über diese ökoesoterische Rhetorik spotten.

Ich tue es auch!

Man kann aber auch, ohne das anthroposophische Weltbild zu teilen, zu dem Schluss kommen: Was die Demeterbauern auf ihren Feldern und in ihren Ställen treiben, schadet niemandem. Sie benutzen keine Pflanzengifte und keine Kunstdünger, keine Pharmacocktails und keine Wachstumshormone. Sie gehören zu den Pionieren der grünen Bewegung und kämpfen nach wie vor wacker gegen die Auswüchse des Einzelhandels: Verpackungsflut, Preiskämpfe, Rationalisierungen, Einkauf in Billiglohnländern.

… und Demeter bekommt vor lauter Gutmenschtum mit seinen Methoden auch die ganze Weltbevölkerung satt… es wird wenn man nur so anbaut und Lebensmittel herstellt nie mehr ein mensch hungern müssen. Man verzeihe mir meine Ironie… ein Segen für die Weltbevölkerung!

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Pandemieschutz

23. Juni 2009

Laut der Ärztezeitung ist der beste Pandemieschutz geimpfte Kinder. Das macht Sinn, denn Kindergärten, Schulen ect. sind der beste Umschlagplatz für Viren und Bakterien! Wenn die mexicanische Grippe ( h1n1) auch (noch) nicht so gefhärlich ist und in der Regel sehr milde verläuft, wer weiß schon wie lange dass so bleibt…

Bester Pandemieschutz: geimpfte Kinder

Eine rasche Impfung von Kindern aus kinderreichen Familien bremst Influenza-Pandemie am stärksten

NEU-ISENBURG (mut). Kinder zu impfen ist der beste Schutz vor einer Pandemie. Bei begrenzten Impfstoffmengen lässt sich so die Influenza-Ausbreitung am effizientesten bremsen, hat eine aufwändige Computersimulation ergeben. Die Ergebnisse der Simulation werden durch Beobachtungen normaler Influenza-Epidemien bestätigt.

Satire

22. Juni 2009

Das hat Potenzial zu einer Satire:

Die Naturheilkunde ist in Deutschland und Europa akut bedroht. Sie müßte längst auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Zwar wünschen sich immer mehr Bürger eine naturheilkundliche Behandlung, doch stehen dafür immer weniger Mittel zur Verfügung. Ein unseliges Kartell aus Ärzteschaft, Pharmaindustrie und Politik sorgt seit mehr als zwei Jahrzehnten dafür, daß die Naturheilkunde immer weiter in Bedrängnis gerät.

Die Naturheilkunde wird in Deutschland von den Heilpraktikern repräsentiert. Es gibt zwar auch „Ärzte für Naturheilkunde“, doch die mußten zunächst Schulmedizin studieren und haben somit ein „falsches“ Denken gelernt. Die Schulmedizin behandelt Krankheiten – Naturheilkunde behandelt kranke Menschen und bemüht sich, daß es gar nicht erst zu Erkrankungen kommt.

http://www.heilpraktikerbuch.de/00000092010d4f101/index.html

Ich greife dann mal zum Taschentuch!    wenn ich Zeit habe, an Homöopathie verdient die Pharma ja auch nichts

Impfgegner hinter schwedischen Gardinen!

20. Juni 2009

Immer mehr Bauern weigern sich, ihr Vieh gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen – weil sie vermuten, dass dadurch bereits zahlreiche Tiere gestorben sind oder Totgeburten hatten. Doch die Behörden bleiben hart: In Bayern schicken sie nun einen Impfgegner ins Gefängnis.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630490,00.html

Sollte man mit Eltern die diese Vorsorge ihren Kindern vorenthalten auch machen! Oder ist das Vieh mehr wert?

Alles Käse?

19. Juni 2009

Alles Käse oder was? Heute Morgen beim Einkauf entdeckte ich

MONDSCHEINKÄSE

WAS ist denn das? Käse der im Mondschein gereift ist oder gar nur bei Mondschein gegessen werden darf?

Neiiiiin! Ich habe es eben nachgeschaut:

Das Besondere am Mondscheinkäse ist die Gewinnung der biologischen Milch nach Demeterrichtlinien und die Fortführung dieser ganzheitliche Qualität beim Käsen, das nur an „Licht-Blüten-“ und „Wärme-Fruchttagen“ stattfindet. Dann wird ein Bad mit  mit energetisiertem Meersalz gemacht. Während des gesamten Reifeprozesses wird seine leckere, essbare Rinde mit Rotkulturen und dem besonderen Wasser der St. Leonhardsquelle abgewaschen. Die St.Leonhardsquellen werben mit dem Zusatz: Lebendiges Quellwasser – die Urkraft allen Seins. Ja, das Wasser sollte wieder mehr zum Genussmittel werden. Bei soviel Einsatz kann dieser geschmackvolle Käse nur zu einem echten Lebensmittel werden.

http://www.kaeseplatte.com/herstellung-von-kaese/mondscheinkase-mit-der-kraft-des-mondes

Die Urkraft allen Seins im Käse! Käse sag ich da nur noch.

Hebammen, das bevormundende Volk?

18. Juni 2009

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Eltern Autorin Nora Imlau hat einen offenen Brief geschrieben, in dem sie  Hebammen auffordert Mütter nicht zu bevormunden. Das kann ich nur unterstützen! Viele Hebammen überschreiten ihre Grenzen, in dem sie jungen, dazu unsicheren Müttern vom Impfen abraten ihnen Kügelchen für dieses oder jenes Wehwehchen verkaufen oder gar eine Hausgeburt empfehlen.

Hebammen sind Hebammen und keine Mediziner!

Hört auf, Mütter zu bevormunden!

Kaiserschnitt? Um Himmels Willen! Neugeborene impfen? Niemals! Mit dem Fläschchen füttern? Verstoß gegen die Still-Pflicht! Manche Hebamme verkauft ihre privaten Meinungen als Tatsache – und verunsichert damit die Frauen, die sie eigentlich unterstützen soll. Das geht so nicht, fordert ELTERN-Autorin Nora Imlau in einem offenen Brief. Sehen Sie das auch so? Kommentieren Sie den Artikel!

Der Appell von ELTERN-Autorin Nora Imlau an die Hebammen:

„Einen unglaublichen Job habt ihr euch da ausgesucht: Lernt uns kennen, wenn wir am unsichersten und verletzlichsten sind, begleitet uns durch die schönsten und schwersten Stunden unseres Lebens, wacht über unsere ersten tapsigen Schritte in unser neues Leben als Mutter, um euch dann langsam wieder daraus zurückzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit kommt ihr uns näher als unsere engsten Freunde, lernt uns und unseren Körper kennen, wie wir ihn selbst noch nie erlebt haben. Ihr kriegt Zugang zu unserer Intimsphäre, begleitet uns unter der Geburt manchmal bis aufs Klo und auf die Kante unseres Ehebetts, um zu tasten, wie sich die Gebärmutter zurückbildet.

Dass wir euch so nah an uns herankommen lassen, ist für euren Job unabdingbar – und bringt eine riesige Verantwortung mit sich. Denn nichts, was ihr in dieser Zeit sagt oder tut, sagt oder tut ihr einfach so. Es sagt oder tut unsere Hebamme, unsere Expertin fürs Kinderkriegen. …

Der Weisheit letzter Schluss gibt es nicht!

18. Juni 2009

Diesen Artikel habe ich in Ludmillas Blog „Hinterm Mond gleich links“ bei den Scienceblogs gefunden. Sie beschreibt wunderbar verständlich, dass es „wissenschaftlich bewiesen“ nicht gibt, sondern nur Belege und Fakten die eine Theorie wahrscheinlich machen oder eben nicht.

„Wissenschaftlich bewiesen“ gibt es nicht

…Natürlich gibt es immer eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Idee sich irgendwann als falsch erweisen könnte. Die grundsätzliche Anerkennung dieser Unwägbarkeiten gewährleistet die Wandelbarkeit, Anpassungsfähigkeit und vor allem die Fähigkeit zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Allerdings, je mehr Erkenntnisse auf dem Fundament dieser Idee gewonnen werden, desto unwahrscheinlicher wird es. Vor allem muss man sich dann schon ein bisschen anstrengen, um dieses Fundament umzustürzen. Es sieht schon ein bisschen lächerlich aus, wenn jemand im übertragenen Sinne mit dem Fuß gegen ein stabiles Gebäude tritt. Leider sind die geistigen Häusertreter gleichzeitig geistig schmerz- und merkfrei. Im Ernst, manche Gedanken, die z.B. Einstein-Leugner äußern, sind so widersinnig, dass sie schon beim Lesen wehtun. …